Ausnahmen von Corona-Regeln bei bestimmten Voraussetzungen erlaubt

Die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen und die LAG für behinderte Menschen weisen darauf hin, dass es Ausnahmeregeln für bestimmte Menschen bei der Abstandsregel und bei Mund-Nasen-Schutz gibt.

Zurzeit gelten in der Freien und Hansestadt Hamburg besondere Abstandsregeln. Es besteht zusätzlich die Verpflichtung, im öffentlichen Personennahverkehr, im Einzelhandel, in der Gastronomie oder bei Arztbesuchen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei diesen Regeln sind aber auch Ausnahmen erforderlich und erlaubt.
Bei der Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung gibt es insbesondere dann eine Ausnahme, wenn Menschen aufgrund von Vorerkrankungen wie Asthma den erhöhten Atemwiderstand, der Mund-Nasen-Bedeckung nicht ertragen können. So sind z. B. gehörlose und schwerhörige Menschen bei der Kommunikation zwingend darauf angewiesen, von den Lippen ihres Gegenübers ablesen zu können. Es entfällt zwar nicht die Maskenpflicht, aber unter Einhaltung der Abstandsregelung (mindestens 1,5 Meter) kann die Mund-Nasen-Bedeckung für ein Gespräch abgenommen werden. Auf diese Weise sind wichtige Arztbesuche aber auch Einkäufe ohne zusätzliche Barrieren möglich. Menschen, die behinderungsbedingt keinen Abstand halten können, sind von der Abstandsregelung ausgenommen.
Weitere Infos finden Sie in diesem Merkblatt.

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