Der Verwaltungsrat der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) hat sich angesichts einer Vielzahl offener Fragen zur Stiftungslösung gegen die Beteiligung an dieser Finanzierung der Unabhängigen Patientenberatung ausgesprochen. (Infos dazu finden sich auf der Website der GKV). Im Newsletter der Hamburger Techniker-Krankenkasse vom 19.6.2023 wird sogar davon gesprochen, dass die bisher angedachte Stiftungslösung verfassungswidrig wäre. Angesichts des Zeitdrucks - die Stiftung soll am 1. Januar 2024 an den Start gehen - sollte schnellstmöglich geklärt werden, wie es weitergehen kann. Sowohl für die Patient*innen, die die Beratung der UPD für sich nutzen, als auch die Mitarbeitenden in der UPD ist das notwendig. Ob bis zur Klärung der unterschiedlichen Rechtspositionen eine weitere Übergangsfrist unter Beibehaltung der bisherigen Trägerschaft die beste Alternative ist, können wir nicht beurteilen. Es bleibt aber abzuwarten, wie sich dieser Konflikt um die Finanzierung der UPD zukünftig lösen wird.
Eine Unabhängige Patientenberatung wird auf jeden Fall weiterhin benötigt.
Hinweis: Der aktuelle Patientenmonitor, also der Jahresbericht der UPD für 2022, steht seit kurzem auf der dortigen Website zum Download zur Verfügung.