Finanzielle Förderung aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG)

Das BMG fördert die „Weiterentwicklung der Digitalisierung in der gesundheitlichen Selbsthilfe in Deutschland“ und lädt alle Einrichtungen der gesundheitlichen Selbsthilfe ein, im Rahmen der Förderbekanntmachung ihre innovativen Ideen für eine digitale Selbsthilfe in der Zukunft vorzustellen. „Durch die Förderung von Modellvorhaben soll der Transformationsprozess der gesundheitlichen Selbsthilfe in eine digitale Zukunft unterstützt werden. Dabei sollen die vorzuschlagenden Projekte den aktuellen Stand der Forschung berücksichtigen und einen innovativen Charakter aufweisen. Hierdurch soll die gesundheitliche Selbsthilfe nachhaltig in ihren Bestrebungen, sich digital weiterzuentwickeln, bestärkt werden, sodass sie angesichts der mit der fortschreitenden Digitalisierung einhergehenden Herausforderungen ein wichtiger Partner in der Gesundheitsversorgung bleibt“, so die Ankündigung. Die Hürden für diejenigen, die ein Modellprojekt beantragen wollen, sind allerdings hoch: 10 % Eigenanteil und die Einbeziehung der bisherigen Studienergebnisse zur gesundheitlichen Selbsthilfe (SHILD und DISH) beim eigenen Projekt. Ob jenseits von größeren Selbsthilfeverbänden und Selbsthilfekontaktstellen tatsächlich auch Selbsthilfegruppen diese Kriterien für die finanzielle Förderung erfüllen können, soll an dieser Stelle offen bleiben. Da es auch möglich ist, einen Verbund unterschiedlicher Partner*innen zu bilden, wollen wir an dieser Stelle ausdrücklich auch die Hamburger Selbsthilfeszene ermutigen, sich einmal die Bedingungen für die Projektförderung anzusehen und zu überlegen, ob sich eine Beteiligung umsetzen ließe. Antragsschluss ist allerdings schon der 14. Juni 2021, sodass hier schnell Entscheidungen getroffen werden müssen. Informationen zum Projektantrag finden sich hier.

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