Was ist eine Selbsthilfeorganisation?

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Selbsthilfeorganisationen verstehen sich wie Selbsthilfegruppen auch als Zusammenschluss von Betroffenen zu einem gemeinsamen gesundheitlichen oder sozialen Anliegen. Dies sind z.B. chronische Erkrankungen, Behinderungen oder (psycho-) soziale Problemstellungen.

Im Vergleich zu Selbsthilfegruppen besitzen die Selbsthilfeorganisationen stärkere Organisationsstrukturen, meistens sind sie in der Rechtsform des eingetragenen Vereins aktiv. Als Bundes- oder Landesverbände bieten sie meist fachliche Beratung, Informationen und Veranstaltung zu ihrem zugrundeliegenden Thema an (z.B. von A wie Asthma bis Z wie Zwänge) für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Selbsthilfevereinigungen streben zudem eine Außenwirkung an, d.h. sie beeinflussen durch ihr Engagement auch politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen zu medizinischer und sozialer Versorgung, Forschung, Aufklärung und Prävention. Sie spielen damit eine wesentliche Rolle im Sozial- und Gesundheitswesen, da sie der Sichtweise von Betroffenen eine Stimme geben.

Selbsthilfeorganisationen arbeiten also gleichermaßen als Interessenvertretung, wichtige regionale oder überregionale Anlaufstelle und als Gemeinschaft. Zu ihren Mitgliedern gehören neben Einzelpersonen (Betroffene, Angehörige von Betroffenen, teilweise auch Professionelle) auch viele der auf örtlicher Ebene arbeitenden Selbsthilfegruppen. Die Organisationen unterstützen die ihnen zugehörigen Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit.

Öffnungszeiten der Kontaktstellen

Zurzeit sind folgende Kontaktstellen telefonisch und persönlich zu erreichen:

Kontaktstelle Harburg

 040/300 873 22

14.00 - 18.00 Uhr
Neue Straße 27, 21073 Hamburg

 

 

Kontaktstelle Mitte

040/537 978 979



14.00 - 18.00 Uhr

Kreuzweg 7, 20099 Hamburg

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