Rückblick Forum "Neue Wege in der Selbsthilfe" Mai 2019

Im Rahmen der Aktionswoche Selbsthilfe hat das Forum die Testphase der „KISS Hamburg Selbsthilfe App“ eingeleitet. Rund 50 Selbsthilfeaktive und Vertreter*innen aus dem Gesundheits-und Sozialwesen waren am 22. Mai 2019 in die Konferenzetage des PARITÄTISCHEN Hamburg gekommen, um sich über die Vorteile und Chancen der App zu informieren und die Anwendungs- und Vernetzungsmöglichkeiten direkt auszuprobieren. (Foto: v.l.n.r: Christa Herrmann, Leiterin KISS Hamburg, Claudia Schröder, Kristin Alheit, Thomas Bott, Anke Heß)

Kristin Alheit, Geschäftsführende Vorständin des PARITÄTISCHEN Hamburg, und Thomas Bott, Regionaldirektor der AOK Rheinland/Hamburg, betonten in ihren Grußworten den enormen Stellenwert der Selbsthilfe sowie die Potentiale und Herausforderungen, die von diesem Bereich jetzt und in Zukunft ausgehen werden. Besonderes Augenmerk findet dabei die Erkundung, Entwicklung und Nutzung neuer Medien. Angesichts des 40-jährigen Jubiläums der Selbsthilfeunterstützung in Hamburg waren sich beide einig, dass die App zum richtigen Zeitpunkt kommt und den Weg in die Zukunft der Selbsthilfe weist.

Im ersten Teil des Forums führte Anke Heß die Teilnehmenden durch den bisherigen Projektverlauf und die Erkenntnisse aus der Befragung, den Veranstaltungen und Fachgesprächen. Die Befragungsergebnisse und das Forum haben gezeigt, dass für die Selbsthilfeunterstützung in Hamburg neue Kommunikations- und Austauschformen notwendig sind, um vor allem die nachfolgenden Generationen zu erreichen.
Entsprechend ist die „Hamburg Selbsthilfe App“ als Erweiterung des bestehenden Onlineangebots von KISS Hamburg gedacht. Die App soll einen niedrigschwelligen Zugang zu den vielseitigen Unterstützungsleistungen von KISS Hamburg ermöglichen, die wichtigsten Informationen und Termine rund um die Selbsthilfe bündeln, zusätzliche Anreize bieten, sich zu beteiligen und mitzumachen, sowie insgesamt die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit von KISS Hamburg weiter erhöhen. Während des noch andauernden Entwicklungsprozesses wurden wichtige Funktionen und Anwendungsfälle im Forum und gemeinsam mit den KISS Mitarbeiter*innen sowie dem Netzwerk Junge Selbsthilfe erarbeitet und von den App-Entwicklern umgesetzt.

Im zweiten Teil des Forums stellte Claudia Schröder direkt mit einem Smartphone die Inhalte, Funktionen und Interaktionsmöglichkeiten der App vor. Von den Hauptanwendungen und Inhalten bis hin zu den Verknüpfungen zwischen den Modulen sowie zu weiterführenden Informationen wurden die Anwesenden interaktiv durch die App geführt. Nutzer*innen können durch ausgewählte Push-Nachrichten aktuell auf dem Laufenden bleiben, sich zu Veranstaltungen und Fortbildungen anmelden, diese in den Terminkalender ihres Smartphones übertragen und vieles mehr.
Die Testversion der „KISS Hamburg Selbsthilfe App“ wurde insgesamt sehr positiv aufgenommen. Wir danken schon jetzt für die zahlreichen wertvollen Hinweise und Anregungen. Nun kann die Testphase beginnen.

Wenn Sie Interesse haben, sich mit Ihren Ideen einzubringen und die „Selbsthilfe Hamburg App“ zu testen, dann melden Sie sich gerne bei uns.

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