Einsamkeit - ohne mich!

Die 60-jährige Meckelfelderin Felicitas Schulze möchte Menschen helfen, aus chronischer Einsamkeit herauszufinden. Sie selbst hat mehrere Phasen der Einsamkeit erlebt und sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ihr Wissen möchte sie in der neuen Selbsthilfegruppe „Einsamkeit – ohne mich“ weitergeben.

„Meine schlimmste Einsamkeitsphase war, nachdem mein 16-jähriger Sohn für seine Ausbildung ausgezogen ist. Mein Warum und meine Tagesstruktur waren mit einem Schlag zerstört. Ich war völlig orientierungslos und unsicher“, sagt sie. Einsame Menschen fühlen sich nicht gesehen, missverstanden und nicht dazugehörend. Meist leidet das Selbstwertgefühl enorm und sie werden unsicher im Umgang mit Menschen. Die Gedanken drehen sich im Kreis und es entwickeln sich Ängste. „Im Kampf gegen meine Einsamkeit bin ich verschiedene Wege gegangen. Nicht jeder war effektiv, denn auch in einer Beziehung kann man sich einsam fühlen.“
Mittlerweile hat sie einige Coachings und eine eigene Coaching-Ausbildung absolviert. „Heute bin ich alleinlebend, kenne meine Bedürfnisse und kann damit umgehen. Es geht mir besser als je zuvor“, sagt sie.

In der Selbsthilfegruppe möchte sie ihr Wissen weitergeben. Betroffene können lernen, dass sie nicht anders sind, sie können an ihrem Selbstwert arbeiten und in Gesprächsrunden wieder die Interaktion mit anderen Menschen lernen. „Wir wollen in der Gruppe Hemmungen abbauen und verstehen, warum wir uns einsam fühlen. Jeder kann sich aus eigener Kraft aus der Einsamkeit befreien.“

Die Gruppe trifft sich einmal monatlich in Harburg und ist offen für alle Erwachsenen, die sich einsam fühlen. Weitere Informationen gibt es bei KISS Hamburg, Tel. 040 / 39 57 67 (Mo-Do11.17 Uhr)

 

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