Selbsthilfegruppen dürfen sich auch weiterhin treffen

Selbsthilfegruppen dürfen sich in Beratungseinrichtungen (also z.B. bei KISS Hamburg) weiterhin treffen.

Dabei gilt:

Selbsthilfegruppen, die sich nicht in Privaträumen treffen, gelten nicht als private Treffen und fallen daher nicht unter die verschärften Regelungen. In unseren Räumen sind - unter strikter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregelungen - weiterhin Gruppentreffen möglich. Betreten Sie unsere Räume nur, wenn Sie eine medizinische Maske / FFP2 / KN95-Maske tragen. Diese Maske tragen Sie bitte die ganze Zeit, während Sie in unseren Räumen sind, auch während des Gruppentreffens. Nur wenn Sie an Ihrem Platz sitzen und sprechen, dürfen Sie die Maske absetzen. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Räume alle 20 Minuten gut durchlüften.

Gleichzeitig empfehlen wir:

  • Kontakte möglichst zu reduzieren
  • ggf. auf ein Gruppentreffen eher zu verzichten

Auch wir machen bis auf Weiteres keine persönlichen Termine und beraten ausschließlich telefonisch oder virtuell.

Wir werden diese Information laufend aktualisieren. Sollte sich dieser Stand ändern und es neue Regelungen für Selbsthilfegruppen geben, informieren wir Sie zeitnah auf dieser Seite!

Die aktuelle Verordnung der Stadt Hamburg zu Corona finden Sie unter https://www.hamburg.de/verordnung/. Im Selbsthilfezusammenhang ist Teil 2, §4 (1), Punkt 5 entscheidend.
Hier finden Sie ein gutes Übersichtsblatt zum Thema Quarantäne (auch in weiteren Sprachen)

 

Videobotschaft zu Treffen von Selbsthilfegruppen

Selbsthilfegruppen dürfen sich weiterhin treffen, sagt die Gesundheits- und Sozialsenatorin (am 30.10.2020, und das ist immer noch gültig). Näheres erfahren Sie in unserer Videobotschaft.

Unsere aktuellen Hausordnungen und Raumöffnungsregelungen

Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, gibt entsprechende Regelungen für die Nutzung unserer Räume durch Selbsthilfegruppen, mit Abstands- und Hygieneregeln. Aufgrund der Abstandsregeln können sich bis auf Weiteres je nach Raum nur vier bis maximal acht Personen bei uns treffen und wir können nicht garantieren, dass sich alle Gruppen zu den gewohnten Zeiten treffen können.

Lesen Sie hier die Infos zur Raumöffnung der Kontaktstellen Altona, Harburg, Mitte und Wandsbek.

Lesen Sie hier die neue Hausordnungen der Kontaktstellen Altona, Harburg, Mitte und Wandsbek.

 

Tipps zu technischen Instrumenten für Gruppen in Corona-Zeiten

Wir haben für alle Hamburger Selbsthilfegruppen eine kleine Übersicht erstellt, welche technischen Hilfsmittel es gibt, um in Zeiten von Corona und social distancing in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen.

Es geht um:

Bitte beachten Sie, dass diese Übersicht nicht vollständig ist und wir nicht alle eingehend prüfen konnten, wie sehr sie sich an deutschen Datenschutz halten. Welches dieser Hilfsmittel für Ihre Gruppe das geeigneste ist, können wir Ihnen nicht sagen, das müssen Sie ausprobieren. Wir hoffen aber, dass wir Ihnen so ein wenig behilflich dabei sein können.

Ergänzend dazu empfehlen wir unsere Moderationstipps bei Video- und Telefonkonferenzen.

Ganz aktuell: Die Handreichung: Digitale Räume für Veranstaltungen mit vielen Tipps für (kleine und größere) Veranstaltungen, die im virtuelen raum stattfinden.

 

Wir unterstützen die Gründung der ersten Hamburger Selbsthilfegruppe zu Post-Covid

Nach einer Covid-19-Erkrankung berichten viele Patient*innen selbst nach einem längeren Zeitraum noch von Symptomen und Einschränkungen wie Organschädigungen, neurologischen Schäden, chronischer Müdigkeit und Erschöpfung, Depressionen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Die Post-Covid-Symptome sind vielfältig und können zum Teil auch bei mildem Krankheitsverlauf auftreten. Eine Rückkehr in das bisherige Leben scheint vielfach (noch) nicht möglich.
„Der ärztliche Sektor lernt erst allmählich, was es mit Long-Covid auf sich hat und welche Behandlungsoptionen es geben könnte. Betroffene leiden und suchen händeringend Anlaufstellen, bei denen sie Hilfe bekommen“, sagt Christa Herrmann, Leiterin der Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg (KISS Hamburg).
Da bei Post-Covid umfassende begleitende Angebote zurzeit noch fehlen, unterstützt KISS Hamburg die Gründung der ersten Post-Covid-Selbsthilfegruppe für Hamburg. „Gerade in solchen Fällen ist es besonders wichtig, sich mit anderen Erkrankten auszutauschen. Wenn medizinische Erkenntnisse fehlen, ist das Gespräch mit anderen Betroffenen Gold wert. Sie können sich gegenseitig Mut machen, Kraft schenken und Tipps geben“, so Herrmann.
Pandemiebedingt trifft sich die Gruppe online per Videomeeting.
In Hamburg gibt es über 57.000 Menschen, die an Corona erkrankt waren oder noch sind. Bundesweit betrifft Post-Covid schätzungsweise zehn Prozent der Erkrankten.
Kontakt: KISS Hamburg Selbsthilfe-Telefon 040 - 39 57 67.

Wir beraten Sie gerne!

Selbsthilfe-Telefon:

Montag - Donnerstag von 10 bis 18 Uhr: 040 / 39 57 67

Aktuell geöffnet

Pandemiebedingt findet bis auf Weiteres in unseren Kontaktstellen keine persönliche Beratung statt. Telefonisch stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung. Bitte nutzen Sie das Selbsthilfe-Telefon. Ausnahme: Am Dienstag, 22. Juni, ist aufgrund einer internen Fortbildung das Selbsthilfe-Telefon nicht besetzt.