2G für Selbsthilfegruppen

Liebe Selbsthilfeaktive,

Angesichts der steigenden Zahlen von Corona-Infektionen hat die Stadt Hamburg eine neue Verordnung beschlossen. Für Treffen von Selbsthilfegruppen gilt nun auch 2G-Regel (geimpft oder genesen), denn sie gelten nun als allgemeine Veranstaltung. d.h. 2G gilt für Selbsthilfegruppen, egal wo sie sich treffen.

Das bedeutet, für jedes Gruppentreffen in unseren Gruppenräumen gelten die 2G-Regeln und unsere Hygiene- und Abstandsregeln:

  • Alle Personen müssen symptomfrei sein.
  • In allen unseren Räumen (Flure, Fahrstühle, Waschräume, Zugangswege) müssen weiterhin medizinische Masken getragen und die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Für die Zeit des Gruppentreffens in dem Gruppenraum empfehlen wir ebenfalls, die ganze Zeit Maske zu tragen.
  • NEU: Für alle Gruppentreffen gilt die 2G-Regel.
    D.h. jede teilnehmende Person muss für jedes Gruppentreffen einen Nachweis (gemeinsam mit einem Personalausweis) erbringen,
    • dass sie entweder genesen ist (Nachweis nicht älter als 6 Monate),
    • seit mind. 2 Wochen vollständig geimpft ist.
    • Nur wer ein schriftliches ärztliches Zeugnis im Original, dass er*sie sich aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus impfen lassen kann und einen aktuellen negativen Coronavirus-Testnachweis aus einem Testzentrum vorlegt, kann auch ohne Impfung/Genesung teilnehmen.
  • Für die Überprüfung des Status bei jedem Gruppentreffen ist die Gruppe (Kontaktperson) verantwortlich. Im Falle einer Kontrolle Ihres Gruppentreffens durch die Ordnungsbehörden kommen auf die Kontaktperson als Verantwortliche für die Einhaltung der 2G-Regelung empfindliche Geldbußen zu, falls die 2G-Regel für das Treffen nicht eingehalten wurde.
  • Der vorgelegte Impfnachweis oder der Genesenen-Nachweis sollte „programmgestützt“ überprüft werden. Nutzen Sie dafür am besten die vom Robert-Koch-Institut herausgegebene „CovPassCheck“-App, die kostenlos im App-Store oder hier auf Ihr Smartphone heruntergeladen werden kann. Diese ist einfach zu bedienen und zeigt zuverlässig an, ob das Zertifikat gültig ist. Wer keinen digitalen Nachweis hat, kann auch das gelbe Impfheft vorzeigen.
  • Bitte achten Sie darauf, dass Sie die Räume alle 20 Minuten gut durchlüften.
  • Die Nutzung der Küchen bzw. Küchenzeilen ist weiterhin nicht gestattet.
  • Für die Kontaktliste und Kontaktnachverfolgung bei jedem Gruppentreffen ist die Gruppe weiterhin selbst verantwortlich. KISS erhebt und speichert keinerlei Daten von Gruppenteilnehmenden.
  • Bitte beachten Sie den Datenschutz beim Kontrollieren der Nachweise und beim Führen der Kontaktliste.
  • Bitte beachten Sie die Raumkapazitäten, die in den Hausordnungen beschrieben sind, da für die Räume coronabedingt die Personenzahl beschränkt werden muss.

Die neueste Verordnung, die ab 29.11.2021 gilt, ist hier nachzulesen. Für Treffen von Selbsthilfegruppe ist §9 (Allgemeine Vorgabe für Veranstaltungen) und §10j wichtig. Wir raten Ihnen, sich das gut durchzulesen.

Wir werden diese Information laufend aktualisieren. Sollte sich dieser Stand ändern und es neue Regelungen für Selbsthilfegruppen geben, informieren wir Sie zeitnah auf dieser Seite! Sollte die Stadt Hamburg oder die Bundesregierung noch schärfere Regelungen einführen (z.B. 2G+Test), so werden wir diese ggf. auf unsere Räume übertragen und Sie rechtzeitig darüber informieren.

Wir raten angesichts des allgemeinen Infektionsgeschehens allen Gruppen dringend zu prüfen, ob ein persönliches Treffen notwendig ist oder ggf. durch ein digitales Treffen ersetzt werden kann. Dazu bieten sich z. B. die digitalen Räume unserer KISS Hamburg Selbsthilfe App an. Unsere Kolleg*innen sind Ihnen bei Fragen dazu gerne behilflich.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie alle gut durch diese Zeit kommen und vertrauen darauf, dass Sie alle sich verantwortungsvoll verhalten. Wir unterstützen Sie weiterhin gerne bei all Ihren Anliegen. Kommen Sie bei Fragen jederzeit, am besten telefonisch  oder per Mail, auf uns zu.

!! Bitte beachten und befolgen Sie die Hausordnungen und Raumöffnungsregelungen unserer einzelnen Kontaktstellen, die Sie auf dieser Seite etwas weiter unten finden können. !!

Die aktuelle Verordnung der Stadt Hamburg zu Corona finden Sie unter https://www.hamburg.de/verordnung/.


Hier finden Sie ein gutes Übersichtsblatt zum Thema Quarantäne (auch in weiteren Sprachen)

Unsere aktuellen Hausordnungen und Raumöffnungsregelungen

Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, gibt es besondere Regelungen für die Nutzung unserer Räume durch Selbsthilfegruppen, mit Abstands- und Hygieneregeln. Aufgrund der Abstandsregeln können sich bis auf Weiteres je nach Raum nur acht bis maximal vierzehn Personen bei uns treffen und wir können nicht garantieren, dass sich alle Gruppen zu den gewohnten Zeiten treffen können.

Lesen Sie hier die aktualisierten 2G-Corona-Hausordnungen der Kontaktstellen Altona, Harburg, Mitte und Wandsbek.

 

Tipps zu technischen Instrumenten für Gruppen in Corona-Zeiten

Wir haben für alle Hamburger Selbsthilfegruppen eine kleine Übersicht erstellt, welche technischen Hilfsmittel es gibt, um in Zeiten von Corona und social distancing in Kontakt zu bleiben und sich auszutauschen.

Es geht um:

Bitte beachten Sie, dass diese Übersicht nicht vollständig ist und wir nicht alle eingehend prüfen konnten, wie sehr sie sich an deutschen Datenschutz halten. Welches dieser Hilfsmittel für Ihre Gruppe das geeigneste ist, können wir Ihnen nicht sagen, das müssen Sie ausprobieren. Wir hoffen aber, dass wir Ihnen so ein wenig behilflich dabei sein können.

Ergänzend dazu empfehlen wir unsere Moderationstipps bei Video- und Telefonkonferenzen.

Ganz aktuell: Die Handreichung: Digitale Räume für Veranstaltungen mit vielen Tipps für (kleine und größere) Veranstaltungen, die im virtuelen raum stattfinden.

 

Wir unterstützen die Gründung der ersten Hamburger Selbsthilfegruppe zu Post-Covid

Nach einer Covid-19-Erkrankung berichten viele Patient*innen selbst nach einem längeren Zeitraum noch von Symptomen und Einschränkungen wie Organschädigungen, neurologischen Schäden, chronischer Müdigkeit und Erschöpfung, Depressionen oder Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Die Post-Covid-Symptome sind vielfältig und können zum Teil auch bei mildem Krankheitsverlauf auftreten. Eine Rückkehr in das bisherige Leben scheint vielfach (noch) nicht möglich.
„Der ärztliche Sektor lernt erst allmählich, was es mit Long-Covid auf sich hat und welche Behandlungsoptionen es geben könnte. Betroffene leiden und suchen händeringend Anlaufstellen, bei denen sie Hilfe bekommen“, sagt Christa Herrmann, Leiterin der Kontakt- und Informationsstellen für Selbsthilfegruppen in Hamburg (KISS Hamburg).
Da bei Post-Covid umfassende begleitende Angebote zurzeit noch fehlen, unterstützt KISS Hamburg die Gründung der ersten Post-Covid-Selbsthilfegruppe für Hamburg. „Gerade in solchen Fällen ist es besonders wichtig, sich mit anderen Erkrankten auszutauschen. Wenn medizinische Erkenntnisse fehlen, ist das Gespräch mit anderen Betroffenen Gold wert. Sie können sich gegenseitig Mut machen, Kraft schenken und Tipps geben“, so Herrmann.
Pandemiebedingt trifft sich die Gruppe online per Videomeeting.
In Hamburg gibt es über 57.000 Menschen, die an Corona erkrankt waren oder noch sind. Bundesweit betrifft Post-Covid schätzungsweise zehn Prozent der Erkrankten.
Kontakt: KISS Hamburg Selbsthilfe-Telefon 040 - 39 57 67.

Wir beraten Sie gerne!

Selbsthilfe-Telefon: 040 / 39 57 67

Montag -  Donnerstag von 10 bis 17 Uhr

 

Aktuell geöffnet

Persönliche Termine, auch außerhalb der Sprechzeiten, bieten wir Ihnen nach vorheriger Vereinbarung und unter Einhaltung der 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet) an.