14.08.2019

Gegen rechts: bundesweite Großdemo am 24. August und PARITÄTISCHE Handreichung

Für Samstag, den 24. August 2019, rufen wir in einem breiten Bündnis mit mehr als 300 zivilgesellschaftlichen Organisationen unter dem Motto „Solidarität statt Ausgrenzung. Für eine offene und freie Gesellschaft” zu einer bundesweiten Großdemonstration in Dresden auf. „Soziale Ungleichheit hat in Deutschland in einem unerträglichen Maße zugenommen. Das ist skandalös und gefährlich. Sie bereitet den Nährboden für Hass und Hetze.“ So ruft Dr. Ulrich Schneider vom PARITÄTISCHEN Gesamtverband zur Teilnahme an der Demo für Vielfalt, Offenheit und Solidarität in Dresden auf.

An diesem Tag wird es Konzerte von Enno Bunger, Max Herre, Banda Internationale und vielen mehr geben. Reden werden unter anderem Andrea Kocsis (stellv. Vorsitzende ver.di), Carolin Emcke (Autorin und Publizistin), Peggy Piesche (Schwarze ostdeutsche Kulturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin), Fridays for Future Leipzig, Seda Başay-Yıldız (Anwältin, NSU-Nebenklage), Dr. Ulrich Schneider (Paritätischer Gesamtverband) und We‘ll Come United.

Es wird mehrere Blöcke geben, u.a. den Block „Soziales in Vielfalt“, der vom PARITÄTISCHEN Gesamtverband, der AWO Sachsen, Stadtjugendring Dresden und Unteilbar.

>> weitere Optionen zum Partizipieren gibt es auf der Webseite von #unteilbar, auf Facebook und Twitter.

 

Handreichung zum Umgang mit Rechtsextremismus und Politik der AfD

Die Handreichung des PARITÄTISCHEN Gesamtverbandes Umsetzung des „Positionspapiers zu  Rechtsextremismus und Politik der AfD“, insbesondere in Wahlkampfzeiten enthält Hinweise und Tipps zur Durchführung von Informations- und Diskussionsveranstaltungen ohne AfD-Vertreter*innen. Da sich eine direkte Konfrontation nicht immer vermeiden lässt, finden Sie in der Broschüre Hinweise, was in diesen Fällen zu erwarten ist und welche vorbereitenden Maßnahmen getroffen werden sollten.

Konkret werden folgende Fragen beantwortet:

Muss ich auch die AfD zu Veranstaltungen einladen?

Wie agiere ich, wenn ich mit AfD-Präsenz konfrontiert bin?

Wie gehe ich inhaltlich in die Auseinandersetzung mit AfD-Vertreter*innen?

Außerdem gibt es Literaturhinweise und als Anhang u.a. eine kompakte Aufstellung der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr) zum Umgang mit rechten Argumenten.

Momentan findet keine Beratung in den Kontaktstellen oder am Selbsthilfetelefon statt.

Die Öffnungszeiten der Kontaktstellen finden Sie hier.

Außerhalb dieser Zeiten verwenden Sie bitte das Kontaktformular.

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