12.08.2019

Aufruf zur Beteiligung an Aktionswochen für seelische Gesundheit

Anlässlich des „Welttag der seelischen Gesundheit“ ruft das Aktionsbündnis Seelische Gesundheit dazu auf, sich mit Veranstaltungen zu beteiligen und so einen vorurteilsfreien, entstigmatisierenden Umgang mit psychischer Erkrankungen in der Gesellschaft zu befördern. Dabei soll die Selbstbestimmung und Teilhabe der Betroffenen im Mittelpunkt stehen und das Thema im öffentlichen Raum noch bekannter werden. Das Bündnis ist eine Initiative in Trägerschaft der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e.V. (DGPPN). Als Schirmherr der diesjährigen Aktion konnte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn gewonnen werden, der betonte, dass es darum gehe, „konsequent und beharrlich für ein vorurteilsfreies gesellschaftliches Klima im Umgang mit psychischen Erkrankungen [zu] arbeiten“.

Wer sich beteiligen will, kann dies in einem zentralen Online-Kalender eintragen, um so dazu beizutragen, dass insgesamt auch die Vielfalt und die Anzahl der Aktivitäten sichtbar werden. Nähere Infos unter www.aktionswoche.seelischegesundheit.net

In Hamburg ist die Kontaktstelle Altona Gründungsmitglied der AG Seelischen Gesundheit und beteiligt sich auch dieses Jahr wieder am „Tag der Seelischen Gesundheit“. Dieser findet am 10. Oktober in Altona-Ottensen statt.
Die Kolleginnen der Kontaktstelle Wandsbek laden am 28. Oktober unter dem Motto „Jung, ängstlich, depressiv? – Wie hilft Selbsthilfe?“ Junge Erwachsene zu einem „Offenen Infoabend für Interessierte und Neugierige“ ein.
Außerdem findet im Stadtteil Mümmelmannsberg am Freitag, 9. November, wieder das „Fest der Seelischen Gesundheit“ statt, an dem sich viele Aktive beteiligen.

Parallel zur Aktionswoche ruft die bundesweite Kampagne „Aktion Grüne Schleife“ ebenfalls zum Mitmachen auf. Deren über 100 Mitgliedsorganisationen setzen sich für mehr Toleranz und gegen Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen auf. Ähnlich wie bei anderen tragbaren Anhängern soll es darum gehen, sich durch die „Grünen Schleife“ solidarisch mit den Betroffenen zu zeigen.

Frank Omland, Öffentlichkeitsarbeit

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