Eine Alternative? Gruppen-Geldkonto für Selbsthilfegruppen

Der elinor Treuhand e.V. stellt für Initiativen und Gruppen, die kein Verein sind, ein Konto für die Gelder der Gruppen zur Verfügung und die Gebühren dafür können die Gruppen selbst festlegen. In NRW akzeptiert die GKV die elinor-Konten, für Hamburg ist uns noch keine Gruppe oder Initiative bekannt, die das Angebot nutzt. https://elinor.network/de

Das Verfahren ist sehr einfach gehalten: Die elinor Treuhand e.V. stellt Initiativen und Projektgruppen sowie Selbsthilfegruppen ein Gruppenkonto zur Verfügung. Dazu muss sich nur auf der Website angemeldet werden. Formal wird die anmeldende Person Mitglied im Treuhand e.V. und die eigene Gruppe erhält Zugriff auf das Konto. Dabei wird unterschieden in diejenigen, die tatsächlich über Zahlungen entscheiden, und allen anderen, die Einblick in die Transaktionen haben dürfen. Wer aus der Gruppe ausscheidet, erhält keinen Einblick mehr. Ziel ist es, dass das Geld gemeinsam verwaltet werden kann und Transparenz für alle Gruppenmitglieder besteht. Hier die entsprechenden Infos für die Selbsthilfegruppen: https://elinor.network/de/selbsthilfegruppen

Aktuell sind fast 900 Gruppenkonten angelegt und die Bandbreite reicht von Klassenkassen, über private Spendensammlungen bis hin zu Selbsthilfegruppen: https://app.elinor.network/groups

Das gewählte Konstrukt für die Gruppenkonten liest sich erst einmal kompliziert: Die elinor GmbH stellt die Software für die Plattform zur Verfügung und der Verein organisiert für die Mitglieder des Vereins die Gruppenkonten. In der Satzung des Vereins sind dann alle Fragen geregelt, die sich aus der treuhänderischen Verwaltung der Gruppenkonten ergeben. Dies betrifft natürlich auch Fragen zur Bankenaufsicht. Angesichts von über 800 Gruppenkonten und Einlagen von über 2 Millionen Euro muss dies natürlich rechtssicher gestaltet werden: https://elinor.network/de/treuhand

Die elinor Treuhand e.V. kooperiert mit einer Bank und wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

Sollte es in Hamburg Erfahrungen mit dem Gruppenkonto geben, sind wir an diesen interessiert.
Deshalb gerne bei uns dazu eine Rückmeldung geben.

Frank Omland
Öffentlichkeitsarbeit

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