Rückblick auf die Aktionswoche Selbsthilfe 2019

Vom 20. bis 27. Mai fand auch in Hamburg die erste bundesweite Aktionswoche Selbsthilfe statt. In über 20 Veranstaltungen haben wir von KISS Hamburg gemeinsam mit Aktiven der Selbsthilfe auf deren Bedeutung aufmerksam gemacht. Hier finden Sie Einblickein ein paar der Veranstaltungen.

Kino-Reihe zur Aktionswoche

 

Jeden Montag im Mai führte das Metropolis-Kino in Zusammenarbeit mit KISS Hamburg kostenlos einen bekannten deutschen oder amerikanischen Film vor, der den Umgang mit einer Erkrankung oder Beeinträchtigung zum Thema hatte. Anschließend diskutierten Mitglieder aus thematisch passenden Selbsthilfegruppen mit dem Publikum über Aspekte des Films und des wahren Lebens.. Unser Schirmherr der Aktionswoche, Moderator und Autor Yared Dibaba, eröffnete auf charmante Weise den ersten Abend der Reihe und zeigte seine Verbundenheit mit der Selbsthilfe. (Fotos: Heike Günther)

 

Ein Blick zurück nach vorn: 40 Jahre Selbsthilfe-Unterstützung in Hamburg

Zum offiziellen Auftakt unserer Aktionswoche Selbsthilfe feierten wir am 20. Mai 2019 40 Jahre Selbsthilfe-Unterstützung in Hamburg. Gemeinsam mit zahlreichen Gästen von BGV, Krankenkassen, Selbsthilfe-Organisationen, Selbsthilfegruppen und weiteren Wegbegleiter*innen warfen wir einen Blick zurück nach vorn. Unter der humorvollen Moderation durch den Klappmaul-Komiker Werner Momsen lauschten wir den Grußworten von Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und Kristin Alheit, Geschäftsführerin des PARITÄTISCHEN Hamburg, die beide einige Stationen der fruchtbaren und langjährigen Zusammenarbeit von BASFI, Krankenkassen und KISS Hamburg beleuchteten und auf Erreichtes und Herausforderndes blickten. In zwei kleinen Gesprächsrunden und im Publikumsgespräch beschäftigten wir uns mit  Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Selbsthilfe. Und natürlich freuten wir uns über die Möglichkeit, viele alte und neue Gesichter der Selbsthilfe begrüßen zu dürfen, uns bei Kaffee und Kuchen auszutauschen und das Gefühl zu bekommen: die Selbsthilfe war und ist lebendig, und wird es auch bleiben! Wir freuen uns auf die nächsten 40 Jahre! (Fotos: Heike Günther)

 

Infomeile: Selbsthilfe entdecken

Fast 60 Selbsthilfegruppen und -organisationen, das Netzwerk Junge Selbsthilfe und KISS Hamburg hatten am 24. Mai 2019 die Altonaer Fußgängerzone fest im Griff. Zwischen 11 und 18 Uhr konnten Interessierte sich informieren, beraten lassen und Kontakte knüpfen. Das Interesse am Thema Selbsthilfe war groß: Wir führten viele Gespräche, unser gedrucktes Selbsthilfegruppen-Verzeichnis erfreute sich enormer Beliebtheit und auch das Wetter spielte perfekt mit. Die Stelzenläufer Meereshelden, der sprechende Roboter Hugo sowie ein Zauberer sorgten zwischendrin immer wieder für unterhaltsame Momente. (Fotos: Frank Jasper)

 

Konzert und Lesung: Depression unplugged

Ein weiteres Highlight der Aktionswoche Selbsthilfe war am 24. Mai die ausverkaufte Veranstaltung „Depression unplugged“ im Ernst-Deutsch-Theater. Marie-Luise Gunst & Band stellten an diesem Abend ihr Album "Depression unplugged" vor. Das Album befasst sich mit dem Thema Depression, dem Umgang damit und möglichen Wegen aus der Erkrankung. Neben den tiefgründigen, nachdenklichen aber auch optimistischen Songs las Marie Luise Gunst aus ihren Geschichten zum Thema Depression vor und brachte das Publikum trotz des ernsten Themas mit ihrer kreativen und humorvollen Schreibweise zum Lachen. 
Im Anschluss an das einstündige Konzert nahm sich die Künstler die Zeit, mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Spannende Fragen zum Album und zu Marie-Luises Texten, aber auch persönliche Anliegen fanden Raum und Verständnis. Der wirklich inspirierender Abend mit einer beeindruckenden Künstlerin und tollen Gästen wird allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben. Für alle, die nicht dabei sein konnten oder keine Karte mehr ergattert haben, besteht die Möglichkeit auf der Website gunstwerk.com oder unter facebook.com/marieluise.gunst weitere Tourdaten und mehr zum Album Depression Unplugged zu erfahren. (Fotos: Frank Jasper)

 

Die Aktionswoche in Hamburg wurde maßgeblich von den gesetzlichen Krankenkassen und ihrer Verbände sowie der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert.

 

Momentan findet keine Beratung in den Kontaktstellen oder am Selbsthilfetelefon statt.

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