Projekte

Hier finden Sie eine Beschreibung der Selbsthilfe-Projekte an denen KISS aktuell arbeitet






Drei Kampagnen an denen sich KISS Hamburg beteiligt:

Pakt für Prävention – Gemeinsam für ein gesundes Hamburg!

Im Pakt für Prävention werden gemeinsam und in möglichst wettbewerbsfreiem Miteinander gesundheitsbezogene Ziele und Interventionsstrategien entwickelt und abgestimmt. Wichtige Grundlagen hierfür liefern - neben weiteren Informationen aus anderen Quellen - vor allem die Daten und Ergebnisse der Hamburger Gesundheitsberichterstattung (GBE). 

Auf den so genannten "Zielkonferenzen des Paktes für Prävention" werden zentrale Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen der Gesundheitsberichtserstattung vorgestellt, diskutiert und bewertet. Planungen und empfohlene Strategien sollen sich alltagsnah an den Lebenswelten der Menschen ausrichten - das verbindende Ziel ist, die Gesundheit der Hamburger Bevölkerung nachhaltig zu fördern, zu stärken und zu verbessern.

In drei Phasen werden die Gesundheitsziele nach und nach in Zielkonferenzen und lebensweltbezogenen Foren entwickelt:
• Gesund aufwachsen in Hamburg! (ab 2010)
• Gesund alt werden in Hamburg! (ab 2011)
• Gesund leben und arbeiten in Hamburg! (ab 2012)

Der PARITÄTISCHE und KISS Hamburg beteiligen sich am Pakt / an der Zielentwicklung.
Viele interessante Informationen rund um das Programm der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) zur Weiterentwicklung von gesundheitlicher Prävention und Gesundheitsförderung in Hamburg finden Sie hier:
www.hamburg.de/informationen-zum-pakt-fuer-praevention

Hier finden Sie einen Newsletter rund um den Pakt für Prävention.

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Netzwerk Psychische Gesundheit:

KISS Hamburg ist Kooperationspartner im Teilprojekt IX: Gesundheitsnetz Magersucht und Bulimie und beteiligt sich am Teilprojekt V: Selbst- und Familienhilfe bei langfristigen psychischen Erkrankungen.

Die Gesundheitsmetropole Hamburg wurde am 5. Mai 2010 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung als Gesundheitsregion der Zukunft ausgezeichnet. Unter Beteiligung von zahlreichen Unternehmen, der Dienstleistungsforschung sowie einer Vielzahl stationärer und ambulanter Einrichtungen aus dem Bereich Psychische Gesundheit wurde von Oktober 2009 bis Februar 2010 ein innovatives, versorgungszentriertes und wissenschaftlich fundiertes Gesamtkonzept für die Metropolregion Hamburg entworfen.

Nach dem Gewinn des Wettbewerbs startet nun die Umsetzung. Ziel des Netzwerks ist es, heute und in Zukunft psychische Gesundheit zu fördern, psychische Erkrankungen früh zu erkennen und nachhaltig zu behandeln.

Mehr Informationen auf der homepage www.gwhh.de

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MIT-DENKEN
Kampagne für einen bewussten Umgang mit Medikamenten

Die Kampagne MIT-DENKEN ist eine Gemeinschaftsaktion der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz in Kooperation mit der Hamburgischen Landesstelle für Suchtfragen e.V., der Ärztekammer Hamburg, der Apothekerkammer Hamburg, verschiedenen Trägern von Suchthilfeeinrichtungen, der Sucht-Selbsthilfe, KISS Hamburg und vielen weiteren beteiligten Akteuren von Hamburger Gesundheitsinstitutionen.

MIT-DENKEN soll für einen bewussteren Umgang mit Medikamenten sensibilisieren, da Missbrauch und Abhängigkeit von Medikamenten immer noch Tabuthemen sind, über die nur wenig gesprochen wird, obwohl Medikamentenabhängigkeit sehr facettenreich ist und Menschen beider Geschlechter, aller Altersstufen und sozialer Schichten betrifft.

Medikamentenmissbrauch oder -abhängigkeit umfasst viele Arzneimittelgruppen. Die Bandbreite reicht von Schmerz- und Schlafmitteln über Psychopharmaka bis hin zu Aufputsch- und Schlankheitsmitteln. In aktuellen Schätzungen wird davon ausgegangen, dass zwischen 1,4 und 1,9 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürger von verschreibungspflichtigen Medikamenten abhängig sind. Insbesondere im Bereich Psychostimulanzien ist die Zahl der Verordnungen in den letzten Jahren beträchtlich angestiegen.

Weitere Informationen zur Kampagne, aktuellen Veranstaltungen im Rahmen der Kampagne, den Partnern und vieles mehr finden Sie im Internet unterwww.mitdenken-hamburg.de

KISS unterstützt die Gründung einer Selbsthilfegruppe zum Thema Medikamentenabhängigkeit. Kontakt über Selbsthilfe-Telefon 040 / 39 57 67 (Mo. - Do. 10.00 Uhr -18.00 Uhr).

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Modellprojekt "Weiterentwicklung der Selbsthilfeunterstützung für Migranten in Hamburg"

Mehr als jede(r) vierte Hamburger/in (26,81 %) hat einen Migrationshintergrund. Die Integration von Migrantinnen und Migranten hat sich daher in den letzten Jahren zu einem der zentralen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Themen entwickelt. Selbsthilfegruppen sind heute ein unverzichtbarer Teil unseres Gesundheitssystems. Sie sind eine anerkannt wertvolle Ergänzung zu ärztlicher Behandlung, medizinischer Rehabilitationen und zur Bewältigung von Lebenskrisen.

Migrantinnen und Migranten scheinen die Unterstützungsmöglichkeiten, die Selbsthilfegruppen bei gesundheitlichen und persönlichen Problemen bieten, bisher weniger zu nutzen als der Rest der Bevölkerung. Dies könnte daran liegen, dass Selbsthilfegruppen bisher sehr stark „deutsch“ geprägt sind und dass Migrantinnen und Migranten nicht als spezielle Zielgruppe im Fokus der Arbeit von Selbsthilfekontaktsellen stehen.

KISS Hamburg hat daher ein Modellprojekt „Selbsthilfeunterstützung für Migranten (w/m) in Hamburg“ gestartet. Ziel des Projektes ist es, den in Hamburg lebenden Migrantinnen und Migranten unter Berücksichtigung der bestehenden (sozio-) kulturellen Eigenheiten die gleichen Zugangschancen zu gesundheitlichen Selbsthilfegruppen und zur Selbsthilfeförderung (auch der finanziellen) zu schaffen, wie der „nicht migrantischen“ Bevölkerungsmehrheit. Ein wesentlicher Ansatzpunkt ist dabei, mehr Erkenntnisse und praktische Erfahrungen über Zugangswege, Ansprechpartner und Selbsthilfe-Strukturen von Migrantinnen und Migranten zu gewinnen, um Selbsthilfeunterstützung in Hamburg besser auf die Bedürfnisse der Migrantinnen und Migranten auszurichten.

Nähere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Frau Serpil Klukon.

Projektlaufzeit: 15. Oktober 2008 - 15. Oktober 2011
Projektfinanzierung: AOK Rheinland/Hamburg
Träger: Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband
Hamburg e.V.

Die Projektlaufzeit wurde bis zum September 2014 verlängert.

Ansprechpartnerin: Frau Serpil Klukon
KISS Hamburg
Kontaktstelle KISS-Wandsbek
Brauhausstieg 15-17
22041 Hamburg
Tel. 040/399 263 53
Mi. 14.00 -18.00 Uhr
Fax: 040 /399 263 52

E-Mail: Serpil.Klukon@paritaet-hamburg.de

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Projekt Pflegeberatung für Migranten erfolgreich abgeschlossen


Das auf zwei Jahre von der ARD Fernsehlotterie aus Mitteln der Stiftung Deutsches Hilfswerk und dem Paritätischen finanzierte Projekt „Interkulturelle Pflegeberatung für Migranten“ wurde zum Ende des Jahres 2010 erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Projekt wurde der Zugang von Migranten zu den Angeboten der Pflege und zu pflegeunterstützenden Angeboten verbessert und die Integration in bestehende Einrichtungen gefördert. Das Projekt wurde von vielen Hamburgern mit Migrationshintergrund gut angenommen, insgesamt wurden über 700 Beratungen in deutscher, russischer und türkischer Sprache durchgeführt. Darüber hinaus haben die Beraterinnen in Veranstaltungen das Projekt präsentiert und Vorträge zum Thema „Kultursensible Pflege“ gehalten. Eine gelungene Kooperation erfolgte mit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Studiengang Pflege und Management, die von November 2008 bis August 2009 ein Fachprojekt zur Kultursensiblen Pflege durchführte.

Die Pflegeberaterinnen haben ab 1. Januar 2011 eine Tätigkeit im Pflegestützpunkt Harburg aufgenommen. Bei Bedarf können Pflegebedürftige und ihre Angehörigen dort auch in türkischer (Frau Nihsah, Tel. 040/42899 1044) und russischer Sprache (Frau Wolf, Tel. 040/42899 1040) beraten werden.
Pflegestützpunkt Harburg, Harburger Ring 33
(Sozialdienstleistungszentrum), 2. Stock

Ansprechpartnerinnen:
Frau Neriman Nihsah (Beratung auch in türkischer Sprache), Raum 214
Tel. 040/42871 - 3726 und 040/42899 - 1044
E-Mail: pflegestützpunkt@harburg.hamburg.de

Frau Elisabeth Wolf (Beratung auch in russischer Sprache), Raum 216
Tel. 040/42871 - 3810 und 040/42899 - 1046
E-Mail: pflegestützpunkt@harburg.hamburg.de


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Selbsthilfegruppen
in Hamburg suchen

Hier können Sie bestehende Selbsthilfegruppen nach Namen, Zielen, Aktivitäten, Stichwörtern und Orten suchen.

Wichtig: Im Internet werden nur Gruppen veröffentlicht, die dieses wünschen. So kann es also sein, dass Sie gerade die Selbst-hilfegruppe, die für Sie die richtige ist hier nicht finden. Informationen zu diesen nicht veröffentlichten Gruppen erhalten Sie telefonisch bei KISS.

Selbsthilfegruppen suchen Mitglieder

Hier finden Sie neue Selbsthilfe-gruppen und bestehende Selbsthilfegruppen, die aktuell Mitglieder suchen.

Aktuelles

Aktuelle Veränderungen bei KISS Hamburg [mehr]
Hamburger Selbsthilfepreis verliehen [mehr]
Selbsthilfe im türkischen Radio TRT [mehr]
Das Selbsthilfegruppen-Topf-Büro ist umgezogen [mehr]
Kassenärztliche Vereinigung benennt Ärzte und Therapeuten als Ansprechpartner für Selbsthilfegruppen [mehr]
Unabhängige Patientenberatung Deutschland | UPD [mehr]
Zusammenarbeit mit der Psychotherapeutenkammer: Das "Schwarze Brett" [mehr]

Aktuelles aus der Selbsthilfelandschaft

Bringen Sie die Patientensicht ein: Studie zur Patientenorientierung und Selbsthilfefreundlichkeit
13. Aktivoli-Freiwilligenbörse am 22.01.2012
Wie wird ein gesetzlicher Betreuer bestellt - was muss man wissen?, 1.2.2012
Symposium "Patientenorientierung und Versorgungsforschung, 3.2.2012
Hamburger Aphasiker-Tag, 25.2.2012
Ärztliche Vorträge zum Fibromyalgie-Syndrom, 29.2.2012
Tagung Gesundheitsförderung und Selbsthilfe: Kooperation stärken - Perspektiven entwickeln, 18.4.2012
Ankerland e.V. - Hilfe für traumatisierte Kinder
Familienratgeber.de - Online-Portal mit Angeboten für Menschen mit Behindertungen
Online-Befragung: Subjektives Erleben und Sinn von Psychosen aus der Sicht von Angehörigen
bvkm - Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.
Hamburger Verbraucherzentrale

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