Was ist eine Selbsthilfeorganisation?

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Selbsthilfeorganisationen verstehen sich wie Selbsthilfegruppen auch als Zusammenschluss von Betroffenen zu einem gemeinsamen gesundheitlichen oder sozialen Anliegen. Dies sind z.B. chronische Erkrankungen, Behinderungen oder (psycho-) soziale Problemstellungen.

Im Vergleich zu Selbsthilfegruppen besitzen die Selbsthilfeorganisationen stärkere Organisationsstrukturen, meistens sind sie in der Rechtsform des eingetragenen Vereins aktiv. Als Bundes- oder Landesverbände bieten sie meist fachliche Beratung, Informationen und Veranstaltung zu ihrem zugrundeliegenden Thema an (z.B. von A wie Asthma bis Z wie Zwänge) für Betroffene, Angehörige und Interessierte.

Selbsthilfevereinigungen streben zudem eine Außenwirkung an, d.h. sie beeinflussen durch ihr Engagement auch politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen zu medizinischer und sozialer Versorgung, Forschung, Aufklärung und Prävention. Sie spielen damit eine wesentliche Rolle im Sozial- und Gesundheitswesen, da sie der Sichtweise von Betroffenen eine Stimme geben.

Selbsthilfeorganisationen arbeiten also gleichermaßen als Interessenvertretung, wichtige regionale oder überregionale Anlaufstelle und als Gemeinschaft. Zu ihren Mitgliedern gehören neben Einzelpersonen (Betroffene, Angehörige von Betroffenen, teilweise auch Professionelle) auch viele der auf örtlicher Ebene arbeitenden Selbsthilfegruppen. Die Organisationen unterstützen die ihnen zugehörigen Selbsthilfegruppen in ihrer Arbeit.

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