21.12.2017

Unterstützung im Pflege-Alltag: Über 100 kostenlose Kurse in ganz Hamburg

Die Hamburger Angehörigenschule bietet im ersten Halbjahr 2018 rund100 Kurse an für pflegende Angehörige, Nahestehende und Ehrenamtliche. Alle Kurse sind kostenfrei, vermitteln praxisrelevantes Wissen zum Thema Pflege und Unterstützung und finden in ganz Hamburg statt.

Besonders nachgefragt ist der dreistündige Orientierungskurs „Was leistet die Pflegeversicherung und für wen?“. Hier bekommen Interessierte einen aktuellen Überblick, Tipps und Antworten auf Fragen, die sich in einer Pflegesituation stellen. 26 Kurstermine gibt es von Januar-Juni, die Kursorte sind in allen Hamburger Bezirken. Wer tiefer einsteigen möchte: Im Bereich Pflegepraxis werden die Themen „Infos und Anleitung für die Pflege“, „Ernährung, Mobilität und Sturzprävention“ und „Orientierung zu Hilfsmitteln“ angeboten. Neben den Grundkursen gibt es Spezialkurse wie zum Beispiel zu Demenz, Parkinson, Depression, Diabetes, Schmerz im Alter oder Begleitung am Lebensende. Neu im Programm für das erste Halbjahr 2018 sind Angebote zur Selbstfürsorge.

Aktuell werden in Hamburg rund 2/3 der Menschen mit Pflegebedarf durch Angehörige betreut und zu Hause versorgt. „Pflegende Angehörige wollen fit sein für diese wichtige Aufgabe. Dabei unterstützen wir unsere Kursteilnehmenden. Bei Bedarf sind wir auch individuell beratend tätig“, so Gabriele Schröder, Leiterin der Hamburger Angehörigenschule. „In unseren Kursen vermitteln erfahrene Expertinnen und Experten praxisnah Wissen rund um die Pflege, beantworten Fragen und empfehlen bei Bedarf weitere Einrichtungen und Beratungsstellen. Alle Kurse sind kompakt und übersichtlich: Sie umfassen – je nach Thema – einen bis zu vier Terminen, finden meistens am frühen Abend oder auch am Wochenende statt und dauern in der Regel drei Stunden.“

Das gesamte Kursprogramm findet sich unter www.hamburgerangehoerigenschule.de oder kann telefonisch unter 040 416 246 51 bestellt werden. Eine Anmeldung zu den Kursen ist unbedingt erforderlich.

Quelle: Pressemitteilung der Diakonie Hamburg

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